MINTogether Salzburg
Mo., 17. Aug.. 2026 - Fr., 21. Aug.. 2026
BFI Salzburg, Salzburg
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Mehr InformationenFr., 20. Nov.. 2026 - Sa., 03. Apr.. 2027
Case Management auch unter dem Begriff "Unterstützungsmanagement" bekannt, ist ein ganzheitlicher Betreuungsansatz, der vor allem im Gesundheits- und Sozialwesen angewendet wird. Im Mittelpunkt aller Aktivitäten steht die einzelne Person, die durch einen effizienten Einsatz der Mittel und mit der Nutzung aller Ressourcen im persönlichen, institutionellen sowie im gesellschaftlichen Bereich unterstützt wird. Dabei ist die Zielsetzung einerseits die Wirksamkeit und Qualität der Betreuung zu steigern und dabei andererseits möglichst ökonomisch zu agieren. Zusätzlich werden Unterstützungsnetzwerke in der Lebenswelt der Betroffenen aktiviert, welche zur Stärkung der Selbsthilfekräfte des Klienten beitragen sollen. Die Aktivierung von solchen Netzwerken stellt einen wesentlichen Bestandteil des ganzheitlich-integrativen Handlungskonzeptes im Case Management dar.
Der Prozess des Case Managements, systemische Theorie als Grundlage des Case Managements; systemisches Case Management in der Fall- und Systemebene; Care Management und seine Teilprozesse; Qualitäts-, Netzwerk- und Projektmanagement; besondere Problemfelder und Best Practice Projekte; selbstorganisierte, kollegiale Beratung; Konfliktmanagement; Fallsupervision in der Gruppe; ressourcenorientierte Arbeit mit unterschiedlichen Zielgruppen im Case Management; Qualitätssicherung und Projektentwicklung; Dokumentation und Evaluation; selbstorganisierte Arbeitsgruppen; selbstreflexive Auseinandersetzung als Qualitätssicherung; Abschluss.
Abgeschlossene Berufsausbildung, 3 Jahre Berufserfahrung; Teilnahme am Info-Abend.
Sie haben eine fundierte theoretische und praxisorientierte Ausbildung zur professionellen Anwendung von Case Management für unterschiedliche Zielgruppen. Sie verfügen über Kenntnisse in Case Management sowie in Verfahrenssicherheit in der Fallsteuerung. Sie können ressourcen- und netzwerkorientiert arbeiten. Sie verfügen über Grundkenntnisse auf dem Gebiet der Systemsteuerung und Anwendungsbezüge. Sie sind in der Lage, zwischen Klient, Arbeitgeber, Kostenträger und Leistungsanbieter zu vermitteln. Sie koordinieren die Planung und Sicherung sozialer Dienstleistungen und erarbeiten künftige Standards. Sie kennen die institutionellen Rahmenbedingungen für die Umsetzung der Verfahrensschritte im Case Management. Sie reflektieren Ihre Rolle sowie die Funktionen im Case Management, das berufliche Selbstverständnis, die Spannungsfelder und die berufsethischen Prinzipien.
Bis 21 Tage vor Beginn keine Stornogebühr; ab dem 20. Tag 50%, ab dem Kursbeginntag 100% des Kursbeitrages. Ausstiegsbedingungen für zwei- und mehrsemestrige Lehrgänge: Bei mehrsemestrigen Lehrgängen ist aufgrund der langfristigen Planung ein Ausstieg zum Ablauf des ersten Jahres, danach zum Ablauf jeweils eines halben Jahres möglich. Der Rücktritt muss unter Einhaltung einer zweimonatigen Frist vor Beendigung der jeweiligen Ausbildungs(halb)jahre schriftlich im BFI Salzburg eingelangt sein. Die bis dahin angefallenen Kosten sind voll zu entrichten. Für die noch ausständigen Kursgebühren beträgt die Stornogebühr 50%.
Fachkräfte, Berater und Trainer aus dem sozial- und berufspädagogischen Bereich, aus Rehabilitations- und Behinderteneinrichtungen, Gebietskörperschaften (z. B. Jugendwohlfahrt), soziale Organisationen, Interessensvertretungen und vom AMS.
112 UE, Fr, 16.00-21.30 Uhr, Sa, 9.00-17.00 Uhr