Auf Schwingen der Atmung zum Singen
So., 12. Juli., 10:30 Uhr - 13:00 Uhr
St. Virgil Salzburg, Salzburg
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Mehr InformationenMi., 16. Dez.. 2026 - So., 20. Dez.. 2026
Wege der Mystik gibt es in allen Religionen und spirituellen Traditionen. So unterschiedlich sie sind – im Christlichen kennen wir das Gebet der Ruhe, die Liebesmystik und Erkenntnismystik, im Osten eine Vielzahl verschiedener Wege des Yoga und der buddhistischen Meditation – so sind es alles Wege zur Erfahrung des Göttlichen in der Seele.
Die Begegnung mit verschiedenen Traditionen kann unser Verständnis von Spiritualität erweitern und vertiefen sowie neue Möglichkeiten eigener Erfahrung aufzeigen.
Kern der Zen-Meditation ist das Sitzen in der Stille. Dabei begegnen wir uns selbst und öffnen uns der Tiefe der Wirklichkeit, im Buddhismus mit dem Begriff der „Leerheit“, der „offenen Weite“ oder der „Buddhanatur“ bezeichnet, im Christlichen mit „Gott“. Die Tiefenerfahrung bewirkt eine Reinigung des Geistes und der Seele, woraus „Liebe“, „Mitgefühl“ und „Weisheit“ erwachsen. Darin stimmen beide Traditionen überein.
Programm: täglich 10 mal 20 Min. Sitzmeditation (Zazen), Vorträge zur christlichen Mystik und zur Zen-Meditation, einfache Körperübungen aus dem Yoga.
Voraussetzung für das Seminar ist die vollständige Teilnahme und die Bereitschaft, konsequent im Schweigen zu bleiben und sich auf den Übungsweg der Meditation einzulassen. Es gibt die Möglichkeit zum Einzelgespräch. Bitte bequeme Kleidung mitbringen. Das Seminar beginnt mit einem gemeinsamen Abendessen.
Referent:
Christian Hackbarth-Johnson
Evangelischer Theologe, Religionswissenschaftler, langjährige Beschäftigung mit Mystik, Zen-Praxis bei christlichen und buddhistischen Lehrern, v.a. Michael von Brück, Yoga-Ausbildung bei R. Sriram. Er vertritt eine interreligiöse und integrale Spiritualität, die möglichst alle Ebenen des Seins berücksichtigt, Dachau